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Ausstellungsdauer

Nach Teil-Lockdown bis mind. 24. Januar

Titel

„Farbexplosionen vom schwarzen Kontinent“

Tingatinga und Fadenmalerei

 

Die tansanische Tingatinga-Malerei wurde Ende der 60er Jahre durch den Autodidakten Edward Saidi Tingatinga begründet. Seine Kunst wurde von seinen Künstlerfreunden – zum Teil aus der eigenen Familie – nach seinem Tod im Jahr 1972 übernommen und auch weiterentwickelt.
Diese naive und farbenfreudige Malerei, betont die Konturen und setzt die Farben kontrastreich nebeneinander. Die Darstellung reicht von der Tierwelt Tansanias über die Menschen in ihrem dörflichen Alltag bis hin zu phantasiereiche Geistwesen.
Die sehr kontrastreiche Fadenmalerei aus dem westafrikanischen Burkina Faso hat sich erst in den letzten Jahren entwickelt. Die Künstler*innen die sich der Village Artisanal in Quagadougou angeschlossen haben, greifen thematisch ihre Lebenswelt auf und stilisieren diese in kontrastreichen und kräftigen Farben auf ein Minimum..

PDF der Werbekarte

Eintritt frei

Aktuell zu beachtende Auflagen:
    • Es gilt die 1,5m Abstandsregel,
    • es dürfen nur 22 Personen gleichzeitig in der Ausstellung sein (wg. 10qm/Besucher),
    • es muss durchgehend ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Vortrag und Gespräch am Sonntag, 22.11.2020, 18.00 Uhr, Pfarrheim Thüngersheim

Titel: „Tingatingamalerei – der Ursprung und ihre heutige Bedeutung“

Referenten: Maria und Ernst Hisch

Die Referent*innen des Abends lebten und arbeiteten viele Jahre in verschiedenen Ländern des Südens. Über einen Zeitraum von mehr als 5 Jahren auch in Tansania. In dieser Zeit begeisterten sie sich für diese besondere, in Tansania entstandene Malerei.
Im Vortrag wird das Leben von Edward Saidi Tingatinga – dem Schöpfer dieser Kunstrichtung – dargestellt. Neben seinem Werdegang, wird auch die Entwicklung dieser besonderen Malerei bis in die heutige Zeit nachgezeichnet. Anhand von Exponaten aus der Ausstellung in den WeinKulturGaden werden die Stilelemente dieser Malerei vertiefend erläutert. Die Referent*innen nehmen auch Bezug zur aktuellen Verortung dieser Kunst in der Kunstwelt und nennen einige der wichtigsten Galerien, in denen Werke dieser Kunst- und Stilrichtung heute angeboten werden

 

Vortrag und Gespräch am Sonntag, 10.1.2021, 18.00 Uhr, Pfarrheim Thüngersheim

Titel: „Bildung der Schlüssel für Entwicklung?“

Referenten: Gudrun Dausacker, Johanna Spahn, Marco Schraud und Michael Röhm

Die Referent*innen des Abends haben alle einen Bezug zu Ländern und Menschen auf dem afrikanischen Kontinent. Als Einstieg wird Michael Röhm auf den Grundlagen des Menschenrechts auf Bildung und den Aussagen zum Thema „Bildung“ der Agenda 2030, Bildung allgemein genauer beschreiben. Im Konkreten geht es hierbei um die Vorstellung des Konzeptes „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und des Ansatzes „Globales Lernen“.
 Im zweiten Teil des Abends stellen die weiteren Referent*innen anhand der praktischen Arbeit der Vereine der „Interessengemeinschaft Afrika“ die Thematik „Bildung im Kontext afrikanischen Lebens“ vor und zeigen auf, wie Bildung vor Ort sich konkret darstellt und wirkt. Ein Austausch mit den Besucher*innen soll den Themenabend abrunden.